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Was wollen wir?

ARMUT VERHINDERN  -  SOLIDARITÄT STÄRKEN
 

Was brauchen wir?

Sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze statt 1 Euro Jobs;

Menschen müssen von ihrer Arbeit in Würde leben können;

gesetzliche Mindestlöhne und die deutliche Anhebung des Arbeitslosengeldes II;

qualifizierte Beratung und Förderung bei der Arbeitsplatzsuche;

die Vereinbarkeit von Familie und Beruf;

angemessenen Wohnraum unter Berücksichtigung der sozialen Bedürfnisse der Menschen.


"Hartz IV bedeutet für mich:
Bevormundung, Entmündigung, 1 Euro Job und unbezahltes Praktikum -
von Fördern keine Spur! Die Hartz Gesetze benachteiligen insbesondere Frauen".



Wofür setzen wir uns ein?

Wir wollen eine Armutsbekämpfung, die an den Wurzeln ansetzt; wer bei Suppenküchen und Läden stehen bleibt, der beschädigt die Würde armer Menschen;

wir brauchen ein soziales Frühwarnsystem;

wir brauchen die häusliche Betreuung von Schwangeren durch Hebammen und Sozialarbeiter.

Kinder aus armen Familien brauchen jetzt einen Krippenplatz und die kostenlose Betreuung in der OGS; sie brauchen jetzt die Lernmittelfreiheit; sie benötigen jetzt einen Ausbildungsplatz / eine Lehrstelle.

"Armut verletzt die Würde der Menschen, wir können es täglich erleben".


Was sehen wir?


In Dorsten leben mehr als 10.000 Menschen, die von Arbeitslosigkeit, Armut, schlechter Arbeit, Überschuldung und von Zukunftsängsten betroffen sind. Jedes 3. Kind wächst unter unwürdigen Lebensbedingungen auf.

Das heißt: Soziale Ausgrenzung, fehlende Krippenplätze, schlechte Schulausbildung, wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Kinder, die in Armut aufwachsen, werden häufig falsch ernährt, sind öfter und länger krank, haben eine geringere Lebenserwartung.
Das muss sich ändern.

"Armut hat in Dorsten keine Lobby, das muss ein Ende haben!"



Was tun wir?

Der DAT - Dorstener Arbeitslosentreff e.V. versteht sich als Selbsthilfegruppe.

Erwachsene und Jugendliche sind gleichermaßen willkommen.

Betroffene berichten von ihren Beobachtungen und Erfahrungen.

Gegenseitige Information, Aufklärung und Hilfen stärken unser Selbstbewusstsein.

 

"Seit mehr als 10 Jahren wird der Sozialstaat diffamiert und immer weiter ausgehöhlt.
Für viele Menschen bedeutet das: Höhere Kosten, schlechtere Bezahlung und geringere soziale Leistungen."


Wer sind wir?

Arbeitslose und Alleinerziehende, Kinderreiche und Arme, Rentnerinnen und Rentner, Arbeiter und Handwerker. Wir sind Frauen und Männer aus allen Bevölkerungsschichten.
Wir sind Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dorsten.

Die soziale Spaltung ist auch in Dorsten größer geworden. Der wirtschaftliche Aufschwung geht an den Langzeitarbeitslosen vorbei.
Die ARGE beschäftigt sich mit sich selbst und viel zu wenig mit der Förderung der Arbeitslosen.
Was bleibt sind: Bevormundung, Gängelei, Vertreibung aus dem sozialen Umfeld, 1 Euro Jobs und unbezahlte Praktika.

"Arbeitslosigkeit ist ein Gewaltakt, ein Anschlag auf die körperliche und seelische Gesundheit. In Deutschland geschieht diese Gewalt massenhaft seit gut 3 Jahrzehnten."


Unser Ziel:

Im Bündnis: "Armut verhindern - Solidarität stärken" von Dorstener Arbeitslosentreff und dem Bündnis für soziale Gerechtigkeit wollen wir politischen Einfluss gewinnen und Einfluss ausüben.

Arbeitslosigkeit und Armut sind kein Schicksal.
Menschen sind keine Objekte.

Deshalb brauchen wir Sie und Dich und Euch.


"Gemeinsam sind wir stärker!
Soziale Gerechtigkeit kommt nicht von alleine. Mitmachen lohnt sich!"

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